Die klaren Nächte der letzten Zeit haben Hajo Koppert und Peter Budszus genutzt, um sich in der Sternwarte zu Wartungs- und Umbauarbeiten zu treffen. Dabei wurde einiges an unserer Technik „umkonfiguriert“.
Am Newton-Teleskop wurde ein neues kleines Leitrohr (F = 300 mm, 1:6) montiert und mit unserer Guiding-Kamera ASI 290MM Mini ausgestattet. Dadurch wurde der Anschluss an unserem kleinen Refraktor (D = 80 mm) frei, an dem nun unsere bewährte CMOS-Kamera ASI 294MC Pro eingesetzt wird.
Damit stehen uns jetzt zwei Systeme für Deep-Sky-Aufnahmen zur Verfügung:
- eine Kamera am kleinen Refraktor mit 448 mm Brennweite
- eine Kamera am Newton-Teleskop mit 1391 mm Brennweite
Mit dieser Kombination können wir sowohl detailreiche Aufnahmen als auch größere Himmelsobjekte vollständig erfassen – zum Beispiel den Orionnebel oder den Rosettennebel.
Als ersten Test haben wir bereits eine zehnminütige Aufnahme des Orionnebels mit dem kleinen Refraktor gemacht. Außerdem wurde mit unserer Farb-Planetencam probeweise ein Bild des Jupiters am Newton aufgenommen.
Ein paar letzte Kleinigkeiten stehen noch auf der To-do-Liste. Danach ist die Sternwarte bestens vorbereitet für das Schülerpraktikum, das nächste und übernächste Woche bei uns stattfindet.
Jetzt bleibt nur auf viele klare Nächte zu hoffen.














